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Unser Nachwuchs

Um nicht irgendwann den Vorwurf zu erhalten, Peinlichkeiten über Tokessa in die Welt des Internet gesetzt zu haben, wird dieser Artikel mehr oder weniger Inhaltslos bleiben, bis sie sich vielleicht einmal dazu durchringt, hier selbst etwas über sich zu schreiben.

Bis dahin muss es ausreichen, sie persönlich zu kennen und sich selbst ein Urteil über sie zu bilden.

Demokrit (ca. 459 - 370 v.Chr.)

Die Wahrheit und die Lüge treffen sich unterwegs. Die Lüge sagt: „Heute ist ein wunderbarer Tag!" Die Wahrheit blickt zum Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön.

Sie kommen zu einem Brunnen. Die Lüge sagt: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!" Die Wahrheit prüft das Wasser und stimmt zu.

Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich steigt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt weg. Die Wahrheit steigt aus dem Brunnen und sucht die Lüge, um ihre Kleidung zurückzubekommen.

Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab. Die arme Wahrheit kehrt schamvoll zum Brunnen zurück und verschwindet für immer. Seither reist die Lüge um die Welt - verkleidet als Wahrheit - und befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft.

Denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch,
der nackten Wahrheit zu begegnen.

Das Motiv entstammt der Übersetzung eines Aphorismus des Philosophen Demokrit: „Von der Wahrheit wissen wir nichts, denn die Wahrheit steckt tief im Brunnen" (wörtlich: „In Wahrheit wissen wir nichts, denn die Wahrheit liegt in unerreichlicher Tiefe").

"Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" (Jean-Léon Gérôme, 1896)
"Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen" (Jean-Léon Gérôme, 1896)

Druckdatum: 2024-07-14
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